2012 Norddeutschland

16. – 26. Juli 2012
insgesamt 2579 KM
1. Tag: 16.7.2012
Wien – Hamburg
Einchecken Wien-Westbahnhof 19.00 Uhr. Abfahrt 19.48
2. Tag: 17.7.2012
An Hamburg 09.26 Uhr. Nach einer halben Stunde kann das Motorrad ausgecheckt werden. Wetter o.k. 20 Grad. Renaissance Hamburg Hotel einchecken. Besuch Speicherstadt, Hafencity, kleine Schiffsrundfahrt. Mittags im Atlantic-fish.de Große Elbstrasse 139. Absolut empfehlenswert. St. Michaeliskirche (Michal), Rathaus. Hard Rock Cafe. Am Abend Reeperbahn und St. Pauli.
3. Tag: 18.7.2012
Abfahrt um 09.30 Uhr zur Schleirundunde. Die Ausfahrt aus Hamburg ist ein Desaster. Jede Ampel rot; und es zieht sich aus der Stadt hinaus. Leichter Regen und weiter Ampel auf Ampel. Ab auf die Autobahn (ca. 70 km. bis Avio). Ab Flensburg dann starker regen. (ich fahre das erste mal mit dem Streetguard 3 von BMW. Absolut dicht!)Nach Ehrenförde direkt nach Kropp zum Hotel Wikingerhof. Die Runde selbst ist schön zu fahren. Gute Straßenverhältnisse. Erste Mentalität- und Sprachunterschiede: Mit der Bitte um ein Geb(p)äck zur Suppe musste Trolley/Koffer etc abgewendet werden. Völlig überfordert war das Personal mit der Antwort auf die Frage ‚obs denn noch was sein darf‘ (nach üppigem Mahl): a hoibe Sau zwischen zwa Semmeln 😉
4. Tag: 19.7.2012
Abfahrt um 09.00 Uhr. strömender Regen. Autobahn bis Lübeck. Zur Stadtbesichtigung (Rathaus, und angrenzendes) hörte der Regen dann auf. Nach einem ersten guten Kaffee/Espresso (bei Tschibo) und pünktlich zur Weiterfahrt strömender Regen…In bzw. nach Rostock (Marienkirche, Neuer Markt) kein Regen mehr. Am Weg nach Stralsund ein kurzer Strandbesuch (bei Zingst). Sehr schön. Altstadt Hotel zur Post Stralsund. (Hotel empfehlenswert). Wieder gute Straßenverhältnisse, kaum Verkehr. Landschaft toll.
 5. Tag: 20.7.2012
Vormittag Regen; Besuch des Ozeanum. Toll! Gegen 12.00 Uhr – kein regen mehr – Abfahrt zur Rügenrunde.
Wiederrum gut Asphaltierte Straßen. Zwei Mal wurde mit der Fähre übersetzt. Starker Wind. Deshalb bei Wiek eine ‚Abkürzung‘ Richtung Altenkirchen. Lt Auskunft bei der Wittower Fähre ist der Wind allerdings immer so heftig…
Der Besuch der Kreidefelsen im Nationalpark Jasmund fällt aus. -> ca. 3 km Fussmarsch. Detto in Binz das Jagdschloss. (UI mühte sich eine 3/4 Stunde durch Gatsch und etliche Höhenmeter um die Auskunft zu erhalten, dass das Schloss nur teilweise zur Besichtigung freigegeben ist. (Renovierung) Bei Putbus wieder direkt zum Hotel. Ab Garz/Rügen (Freitag) starkes Verkehrsaufkommen. Wohl alle auf dem Weg zum WE-Haus. Abends Besuch der Wallensteinfestspiele. Viele kulinarische Standl inkl. mittelalterlicher Tracht der Schausteller.
 6. Tag: 21.7.2012 220 KM
Abfahrt 09.00 Uhr, 16 Grad, Wolken aber trocken. Richtung Usedom, Heringsdorf. Ab 10 KM vor Wolgast starker Gegenverkehr (-> zum WE-Haus). Straßenverhältnisse wiederrum tadellos. Halt keine Kurven…
Bei Foosberg wurde die Brücke ‚gehoben‘ um die Segelschiffe passieren zu lassen. Kurze Rast in Neubrandenburg
Mecklenburgische Seenplatte. Ein filmischer Eindruck ist hier

Naja. kaum Verkehr. Erstmals vereinzelt andere Motorradfahrer unterwegs. In manchen Ortschaften Kopfsteinplaster. 1/2 bis 1 KM lang. Ansonsten wieder tadellose Asphaltierung. Mittlerweile 20 Grad. Absoluter Highlight ist das Jagdschloss Waldsee Hotel & Ferienpark. Die Zufahrt (ca. 2 KM) Kopfsteinpflaster. Direkt am See gelegen. Saunahäuschen am See wird mit Holzofen beheizt!! Angeblich seinerzeit eine Residenz vom Milke (Stasi). Wenns stimmt, hat er sich ein schönes Plätzchen gewählt.
7. Tag: 22.7.2012
09.30 Auf nach Berlin. Nachdem es im Jagdschloss kein Tel- bzw. Internetempfang gegeben hat, kurz Zimmersuche per Internet (Vodafone empfehlenswert – funkt in ganz Deutschland; blau.de hat in Dresden keinen Empfang mehr…) . andel’s Hotel Berlin. Stadtbesichtigung inkl. ‚Hop on – Hop off‘. Brandenburger Tor, Besuch des Bundestages (Glaskuppel) nicht möglich: Ticketbestellung via Internet nötig
8. Tag: 23.7.2012
Von Berlin nach Dresden. Dorint Hotel Dresden. Stadtbesichtigung. Frauenkirche, Schloss, historisch grünes Gewölbe (großartig), Semperbau, Zwinger (geschlossen) Semperoper (für Probe geschlossen)
 9. Tag: 24.7.2012 310 KM
Elbsandsteingebirge. Abfahrt um 10.00 Uhr. Schönes Wetter. 22-26 Grad. Weitgehend schön zu fahren. Interessant: bei Königstein ca 8 KM ’normale‘ Fahrbahn. Eine Fahrspur wird auch von der Bahn genutzt. Spannend. Ein paar Kurven haben sich auch eingestellt. Auch einige Motorradfahrer unterwegs. Nach Festung Königstein auch kurzer Halt bei Burg Hohenstein.
 10. Tag: 25.7.2012 315 KM
Heiß, bei Abfahrt zur Erzgebirgsrunde (sächsische Schweiz) um 8.45 bereits 22 Grad. Zu Mittag 31,5. Schloss Augustus (Augustusburg). Tolles Motorradmuseum. In Neuhausen zur Besichtigung des Nussknackermuseums und in Seiffen das Freilichtmuseum. Die Strecke zwischen Olbernau und Oberwiesenthal (knapp zur Tschechischen Grenz) ist der vielleicht schönste Teil der Strecke. Hotel Roudna in Pilsen
 11. Tag: 26.7.2012 487 KM
Pilsen – Wien bei prachtvollem Wetter bei Budweis vorbei. Bei Gmünd über die Grenze Richtung Persenbeug. Wachau. Bei Spitz noch ein verspätetes Mittagessen. Aufgrund der gewittrigen Schauer über Stockerau auf der Autobahn nach Hause.
Fazit: Kulturell sicherlich eine Reise Wert. Bike-technisch: einmal kann man(n) es sich anschauen. Am schönsten sicherlich die zwei Touren Rund um Dresen.