2012 Filzmoos Südtirol Gardasee

1. – 6. Mai 2012
insgesamt 1991 KM
Erstmalig mit BMW K 1600 GT
1. Tag: 1.5.2012
Wien – Filzmoos 310 KM; schönes Wetter
Abfahrt um 08.00 Uhr. Bis Baden Autobahn. Weiter Hainfeld, Lunz am See, Hieflau, Admont, Liezen (Überholverbot Missachtet; ein ehemaliger Dorfgendarm hatte da auch was dagegen… Zusätzlich beanspruchte er auch Exklusivrechte auf die Polizeipickerl 😉 Filzmoos 14.30 Uhr . Hotel Hanneshof. Für einen kleinen Zwischenstopp allemal geeignet.
 2. Tag: 2.5.2012
Filzmoos – Cortina D’Ampezzo (Borca Di Cadore) 328 KM
Ab 09.00 Uhr. Zell am See, Großglockner (sehr windig; Hochtor noch gesperrt), Heiligenblut, Tolmezzo. Wenig Verkehr. Schönes Wetter. Abseits der Routenplanung: Kurvenreiche Strecke, tolle Spitzkehren, Ampezzo (einmal kann Man(n) sich das geben) Razzosattel, Sella Ciampigotta. Ankommen 16.10. Hotel Antelao. Für einen kleinen Zwischenstopp allemal geeignet.
 3. Tag: 3.5.2012
Cortina – Desenzano Del Garda 320 KM
Ab 09.00 Giaurpass (herrlich!!) (2.230 m), dem fahrerisch wohl anspruchsvollsten Pass der Dolomiten die Kurvenpiste zum Passo Giau, einem streckenweise durchaus anspruchsvollen Bikerparadies mit sage und schreibe 55 Kehren, das bis heute immer noch als kleiner Geheimtipp gehandelt wird. Im Takt ungezählter Kurven schunkeln wir zunächst durch lichten Mischwald und erst ganz allmählich geht die Piste in eine satte Steigung über. Weite Almgebiete und herrliche Ausblicke auf die umliegenden Zweieinhalbtausender gibt es gratis dazu. Auf der Passhöhe mit ihrer kleinen bewirtschafteten Berghütte vor imposanten Felsen bieten sich an klaren Tagen herrliche Rundumsichten zum Beispiel auf die Gletscherregionen der Marmolada oder die Sellagruppe. Im Norden schließen übrigens die Gipfelwelten des Passo di Falzarego an und an manch stillen Tagen hier oben am Passo Giau meint man, das nahezu pausenlose Auspuffdröhnen am Falzarego hören zu können.
Beide Rampen des Giau – sowohl die von Cortina, als auch die von Selva in Cadore kommende – sind eine fahrerische Herausforderung, der sich Biker mindestens einmal in seinem Leben stellen sollte. Dabei ist die Südwestrampe hinunter nach Selva di Cadore deutlich kurven- und kehrenreicher und mit sattem Gefälle geht es geschwind wie der Wind bergab in das charmante Bergdorf zu einem leckeren Cappuccino-Zwischenstopp
, Pordoijoch (herrlich!), immer wieder Murmeltiere welche die Strasse queren 🙂
Das Pordoijoch zählt mit dem Giau zu den größten fahrerischen Herausforderungen der gesamten Dolomiten, und das nicht nur aufgrund der rein physischen Anzahl seiner zu bewältigenden Kehren und Kurven. Er ist mit insgesamt 2.240 m auch der zweithöchste asphaltierte Straßenpass Italiens und verbindet Arabba im Herzen der Dolomiten mit Canazei im bekannten Val di Fassa.
Gut 50 Kehren trägt allein der Pordoi zu unserem heutigen Tagespensum bei, da heißt es zu guter Letzt nochmals, alle Kräfte und Konzentration zu mobilisieren. Dies umso mehr, als der Pordoi auch bei Wanderern und Bergsteigern äußerst beliebt ist, die vor allem in den Sommermonaten mit PKW und Wohnmobil zur Passhöhe tuckern. Da muss man fairerweise feststellen, dass die Chance, all diese fahrerische und landschaftliche Pracht einmal ganz für uns allein zu haben, bei geschätzten 0 % liegt. Auf der Passhöhe selbst befinden sich eine Handvoll Hotels und Gasthöfe, die nach all der Kurvenhatz dem Biker gerne die notwendige Stärkung bereitstellen. Auch der Passo Pordoi ist heutzutage Bestandteil der „Großen Dolomitenstraße“.
 Ein Potpourri aus Kehren
auf 2.240 m Höhe mit grandioser Aussicht auf die östlichen Dolomitengipfel.  kein Verkehr, schönes Wetter. Cavalese, Trento. Dann begann der Jammer. viel Verkehr; kaum Überholmöglichkeit – trotz Motorrad! – Ab Arco beinah alle 300 m ein Kreisverkehr. Die Küstenstrecke ist für 10 min schön zu fahren. Nicht aber für 2 1/2 Stunden. Wiederholungsgefahr: ‚0‘ 17.30 Hotel Relais Du Lac. Wie in Südtirol auch hier am Gardasse ‚gehobene‘ Restaurantpreise. z.B Fischsuppe € 22,– Bier: € 9,–!!
4. Tag: 4.5.2012
Tour Monte Baldo 160 KM
Ab 10.20 Uhr. Via Garda – wieder mühsam zu fahren – danach recht schöne Strecke/Kurven Richtung Ferraro di Monte Baldo. Jetzt wirds richtig schön (und stellenweise sehr eng). Hinüber nach Avio – wieder viele Kurven und Spitzkehren. Vamos!. In Sirmione auf auf einen Kaffee und um 15.30 am Pool sonnen.
 5. Tag: 5.5.2012
Desenzano Del Garda – Klagenfurt 473 KM
Etwas Regen zur Abfahrt um 09.00 Uhr. Bis Vicenza auf der Autobahn. Dann Pondenone, Gemona stellenweise leichter Regen. Der angesagt heftige Guss bleibt aus. Bei Pontebba ein Radrennen. Ca. 40 Min hintennach mit anschließendem Verfahrer auf enger Strasse durch kleine Ortschaften 🙁  Bei Arnoldstein über die Grenze und auf die Autobahn bis Pörtschach. 17.15 Hotel Arcotel Moser in Klagenfurt. Blick auf eine Kebab-Bude (mitten in Klagenfurt!) welche dann am nächsten Tag (Sonntag) gegen 5.45 zu den Klängen eines Muezzin mit dem Kärcher gereinigt wurde… begleitet von den Geräuschen der Müllabfuhr und Straßenreinigung :-((
6. Tag: 6.5.2012
Klagenfurt – Wien 400 KM
Ab 8.45 Richtung Brückl, durch den Lölling Graben (oftmals schlechte Strassenverhältnisse) Zeltweg, Knittelfeld. Auf die Autobahn bis St. Marein. Mariazell, Pottenstein. Bei Alland Autobahn nach Hause (14.15)