2013 Spanien

17.Mai – 01.Juni 2013
insgesamt 5058 KM
1. Tag: 17.5.2013
Mit dabei: Martin mit BMW R 1200 RT, Frosch(i) mit Kawasaki ER 6, Manfred mit Doris BMW R 1200 GS und myself mit BMW K 1600 GT.Abfahrt Matzleinsdorfer Platz (20 Minuten Verspätung) nach Livorno (Italien) Autoreisezug
Resümee: nicht geschlafen, aber gelegen. Im Schlafwagen…
2. Tag: 18.5.2013 258 KM Livorno – Varazze
Abfahrt um 10.00 Uhr Blauer Himmel streckenweise Palmen am Straßenrand.  Passo del Brocco sehr schön zu fahren. danach wettertechnisch: Von Regen bis ‚es schüttet‘. Die letzten 50 KM auf der Autobahn zum Hotel Coccodrillo in Varazze. Ankommen: 16.30 (kleines Bad, kein Restaurantbetrieb! Allein Taxi zur nächsten Pizzeria € 20,–) Dialog Manfred:Martin – ich brauch nicht tanken, ich bin ja nur gerollt… (Martin wollte in den Kurven im Regen nicht gleich zu Beginn der Tour die Herrschaft übers Moped verlieren…)
3. Tag: 19.5.2013 322 KM Varazze – Quinson
Ab 08.40 viele Wolken. Zunächst 3/4 Stunde die Küste entlang. Dann 100 KM Autobahn (Manfred legt ‚gerechtes‘ Tempo vor). 12.00 Uhr Monto Carlo im Cafe de Paris. Durch einen verfahrer von mir konnten wir MC von oben sehen. Beeindruckend. Bei der Abfahrt Richtung Nizza wurden wir durch die Polizei getrennt. (ich querte die Sperrlinie und die Polizei wartete bis die Freunde in der richtigen Richtung abgefahren sind…) Beim rumkurven traf ich auf Martin der seinerseits die anderen zwei verloren hatte. So fuhren wir 2×2 Richtung Nizza. Am Weg dorthin holten wir Manfred und Froschi wieder ein. Die Küste entlang sehr schön zu fahren. In Nizza Palme an Palme entlang der Hauptstrasse. In Grasse (‚Parfümehauptstadt‘) ein kleiner Imbiss inkl. Dessous-Schau
 und anschließender Parfümeeinkauf. Bei Abfahrt Richtung Quinson (Logis Relais Notre Dame) bereits dunkle Wolken. Die Strecke selbst: einfach toll. Viel Regen, Gewitter + Hagel. Ankommen 19.20 (Logis Relais Notre Dame; Zimmer einfach aber sauber. Essen vorzüglich. Kosten 20-25,– Stifterl Wein: 23,–)
4. Tag: 20.5.2013 184 KM Quinson – Quinson
Ab 09.30 In nördlicher Richtung zur Verdon-Schlucht. Schönes Wetter, gute Straßenverhältnisse, schöne Landschaft, dort muss man(n) einfach mal gewesen sein. Top!!
 Bei der Rückfahrt zum Hotel überfuhr Martin beinahe einen Hund. Manfred formulierte später: keiner von beiden wollte ausweichen… (Hinweis: Martin hats mit den Wuffs ähnlich wie ich) Die letzte 16 KM kannte Martin keine Geschwindigkeitsbegrenzung mehr…genug der Kurven. Einfach nur noch zum Hotel…
5. Tag: 21.5.2013 396 KM Quinson – Narbonne
Ab 08.45 die ersten 1 1/2 Stunden herrlich zu fahren. Dann kurze Autostraße und alle 2 KM ein Kreisverkehr :-/ Mein Navi bringt zeitverzögert die Ansage und Martin übernimmt die Führung. Anstatt in die Carmaque (Weiße Pferde, Flamingos) führt er uns nach Nimes. Von dort gehts nach Aiges-Mortes Festung besichtigen und kleiner Imbis. Von dort führe ich die Gruppe zurück in die Carmaque wo dann (aufgrund Ortskenntnis) Manfred vorfährt. Im Getümmel – viel Verkehr – verliere ich die Gruppe. Kurzes Telefonat mit Manfred: ich solle allein zum Hotel fahren (ca. 100 KM) Nach etwa 50 KM hole ich die Kameraden wieder ein. Ca. 40 KM vor Narbonne – auf freier Bundesstrasse – vergnüg(t)en sich ‚Bordsteinschwalben‘. Da aber keine einen Helm mithatte, durfte keine Mitfahren… Das Hotel (Appart’City Narbonne) war schwer zu finden. Navi zeigte zwar exakt an, da aber von der Fahrbahn aus keinerlei Schilder auszumachen waren wurde eine Polizistin aus dem nächstgelegenen Wachzimmer bemüht. Mangels Sprachkenntnisse wurde uns der Weg mit Gestik und ‚brumbrum‘-Geräuschen nähergebracht. (Hotel ist zum Empfehlen)
6. Tag: 22.5.2013 289 KM Narbonne – Andorra
Ab 09.00 nach kurzer Zeit ab in die Berge. Einfach famos. In Saint-Paul-de-Fenouillet ein Baguette (empfohlen im Reiseführer ‚ Markus Golletz Die schönsten Motorradtouren Pyrenäen). Es hilft in der Kommunikation, wenn in Frankreich kein ‚Baguette‘ sondern ein ‚Sandwich‘ bestellt wird… 😉 Über Niesel zum Regen. In Andorra (2389m) 2,5 Grad. An 17.00 Hotel Holiday Inn Andorra Top. (Steuerfreizone; Bier: 1,77 – Vergleich in Narbonne: 4,–)
7.Tag: 23.5.2013 313 KM Andorra – Cellers
Ab 09.30 traumhafte Strassen (Spanien hat vor einigen Jahren von der EU viel Geld für den Straßenausbau erhalten. Wirklich gut investiert) herrliche grüne Landschaft und prächtiges Sonnenwetter (14 Grad) und in der Ferne immer ein Schneebedeckter Berg. Ich bin noch nie so viele Kurven gefahren. Einfach toll. Und das bei passenden 23 Grad. Auf den ersten Berg (Alp) habe ich leider die GoPro inkl. Saugnapf von Martin verloren. (Nachdem meine GoPro mit heute in der Früh den Dienst eingestellt hat; keine SD-Card; Kamera wurde in Wien ‚anstandslos‘ getauscht.) Martin war von den Kurven derart begeistert, dass auf beiden Seiten die Fußraster rasiert wurden… Auf den Bergen selbst war’s ja doch ‚frisch‘. Allein: Froschi konnte seine – neue – Griffheizung nicht einschalten ;-(  An in Cellers Hotel Terradets 17.15. Herauszustreichen ist das umfangreiche Buffet (+ Frühstück)
 8.Tag: 24.5.2013 313 KM Cellers – Sos Del Rey Catolico
Ab 09.00 Sonnenschein Anfangs waren die Straßen wie gestern: perfekt asphaltiert. Beim ersten Anstieg in die Berge kontrollierten drei große Bussardgruppen die Lage. In Summe ca. 60 Vögel. Nach dem ersten Zwischenziel fuhr Manfred mit Doris Offroad nach Ainsa. Routenänderung aufgrund einer Empfehlung eines (deutschen)GS-Fahrers vom Vortag. In Ainsa gönnte sich Martin einen tiefen Zug aus dem Asthma-Spray. Mit dem Hinweis: die anschließende Zigarette verteilt sich besser in der Lunge… ;-/ Nach dem Cafe begann die große Schluchtsuche (siehe GS-Fahrer). Nach zwei Stunden – beinahe alles Baustelle, Schotterstrasse Richtung Nationalpark brachen wir das unterfangen ab. Gegen 14.30 machten wir bei einem beeindruckendem Restaurant (N42 24.832 W0 07.119) einen Stopp. Wetter sehr schön aber kräftiger Wind. Asphalt wird immer schlechter (ca. 30 km) Es entstand auch das Foto der Tour: Froschi (und ich) bei roter Ampel. Ca. 70 m hinter uns waren zwei Polizisten (auf Motorräder) postiert. Es wird einfach nicht grün. Wie ersichtlich, aber keine Kreuzung -> Versteckte Kamera? Hotel El Peiron. Einfach toll. In die Stadtmauer integriert. Vor drei Jahren renoviert. Hervorragend designt. Abendessen nicht ganz billig (40,–) aber top.
 9.Tag: 25.5.2013 225 KM Sos Del Rey – Sos Del Rey Catolico
10.30 kleine Ausfahrt. Leider geplante Route nicht getroffen. Also ‚der Nase nach‘. Keine so gute Idee. Sehr windig. Dürfte aber öfters der Fall sein. Viele Windräder aufgebaut. Straßen tlw. rumpelig. Froschi beim Abendessen: Ich habe nicht gesagt, dass der Wetterbericht stimmt (nach der Wette übers Wetter mit Manfred :-))
10.Tag: 26.5.2013 362 KM Sos Del Rey Catolico – Tarbes
Ab 0915 Schönes Wetter 7 Grad in der Früh. Lourdes erreichten wir gegen 15.00 Uhr. Natürlich pilgerte ich (mit Froschi) an der Grotte bzw. Marienstatue vorbei. Kerze anzünden. Wasser trinken und mitnehmen. Martin und Froschi suchten den direkten Weg zum Hotel. Ich wollte mit Manfred mit Umweg auf den Col de Tourmalet zum Hotel Foch. Leider bei der zweiten Mittelstation wegen Schneelage gesperrt.. 🙁 Strecke und Straßenverhältnisse ok. Im Hotel waren die Zimmer klein aber sauber. Ausgesprochen freundlicher Empfang/Personal. Mangels Garage werden die Mopes einfach auf den Gehsteig (regulär!) geparkt.
 11.Tag: 27.5.2013 422 KM Tarbes – Barjac
Ab um 09.30 Schönes Wetter. Froschi macht den Führer und verfährt sich glatt. Anstatt SüdOst gehts NordOst nach Toulouse. Straßenverlauf: einfach; oft geradeaus. Vor Toulouse gehts für 25 KM auf die Autobahn. Vor Ambialet etwas mehr Kurven. -> Mäander. Am Weg zur Millau Brücke (längste Schrägseilbrücke der Welt) ‚verloren‘ wir Manfred (wie bereits gestern ging die Benzinreserve rapid zur Neige…) Nach der Brückenbesichtigung führen wir die 50 KM zum Hotel auf der Autobahn weiter (Manfred und Doris fuhren auf ’normaler‘ Landstrasse sowohl zur Brücke als auch weiter zum Hotel. Hervorragende Schilderungen…) An um 17.30 Hotel Paradis wirklich einfachst. (einzig Bad war neu renoviert; lt. Mitteilung und Aushang durch EU-Förderung). Der erste Tag mit wirklich vielen Fliegen..
 12.Tag: 28.5.2013 352 KM Barjac – Grenoble
Ab 9.15 dich bewölkt aber trocken. Erster Teil der Strecke perfekt. Kurvig, Asphalt ok. Im zweiten ‚Schönen Dorf‘ bei Labeaume Kaffeepause da Regen. Froschi und Martin fuhren wieder den direkten Weg zum nächsten Hotel. Manfred, Doris und ich wollten Land und Leute kennenlernen. Durch einen Verfahrer meinerseits fuhren wir wie weiland Belmondo durch die Fußgängerzone. Knappest an den Tischen und Stühlen der ‚Schanigärten‘ vorbei. Wohl war mir nicht. Ein Erlebnis allemal 🙂
Regen wurde im Laufe der Fahrt immer heftiger. -> Autobahn. Bei Ankunft im Hotel Gambetta waschelnass. Nicht das (hervorragend dichte) BMW-Gewand. Aber die Stulpen, bzw. tlw. Handschuhe, Helmhaube) Zum Ausgleich war die Brause im Hotel ein Tröpferlbad ;-( Garage zwei Häuser weiter.
 13.Tag: 29.5.2013 374 KM Grenoble – Inntertkirchen
Ab 09.00 bei Regen. Froschi und Martin wieder direkt via Autobahn zum Hotel. Mit Manfred und Doris zuerst auch über die Stadtautobahn raus aus der Stadt. Dann aber Bundesstrasse. Nach einer 3/4 Stunde Manfred ‚verloren‘. Ca. 50 KM vor Charmonix eine tolle Schlucht. Toll zum fahren. Am Berg 0.5 Grad und Schneegestöber
Zweiter Berg detto. Auf der Fahrt dorthin aber durchwegs trocken und 7-10 Grad.
Die Umfahrung Brienzer See sehr schön. Wolkig mit Sonnenschein. 16.00 Uhr  Hotel Restaurant Urweid einfach, aber nach vielen Tagen wieder mal ein großes Bier im Angebot 😉 (Doppelzimmer lt. Manfred/Doris nicht zu empfehlen. Gestank war nicht aus dem Zimmer zu kriegen..)
 14.Tag: 30.5.2013 355 KM Inntertkirchen – Albosaggia
Sowohl Grimselpass als auch Sustenpass wegen Schneelage gesperrt. Nach Auskunft der RV-Reise-Hotline auch Splügenpass wegen dichtem Schneefall kurz vor der Sperre.
Ab 09.00 über Stans, Chur, St. Moritz zum Hotel Campelli. Martin und Froschi wieder direkt via Autobahn. Wetter: mal wolkig/ etwas Sonne.
Beim übersetzten Vierwaldsättersee (ankommen in ‚Gersau‘) fällt das Motorrad von Manfred auf der stark abfallenden Zufahrt zur Fähre um. Mit Heftpflaster wird der abgebrochene Blinker repariert. Am Julierpass -0,5 Grad. Faktisch während der ganzen Fahrt nie geregnet und in Italien 20 Grad. Hotel klein aber fein. Restaurant hervorragend.
15Tag: 31.5.2013 231 KM Albosaggia – Leifers
Ab 08.15 Dicht bewölkt. Manfred/Doris fahren alleine voraus, da in Leifers ein Reifenwechsel vereinbart wurde.
Kein Regen. Übers Chambra Tal nach Leifers. Viele Motorräder aber auch Autos. An 14.00 Uhr. Entgegen der (privaten) Buchung im Steinmannwald werden wir (bis auf Manfred/Doris) im ‚Neffenhotel‘ Riffl untergebracht. Zimmer klein; keine Steckdose! Essen und Bier sehr gut 🙂
Martin teilt mit, dass er morgen direkt – via Autobahn Innsbruck – die Heimfahrt antreten wird. (er möchte keine Kurven mehr sehen) Autoreisezug war nichts mehr frei.
Froschi hatte sich bereits Anfang der Woche für den Autoreisezug via Innsbruck entschieden.
Manfred und Doris hatten schon vorweg einen zusätzlichen Tag Aufenthalt im Steinmannwald gebucht.
 16Tag: 1.6.2013 611 KM Leifers – Wien
Ab 08.00 Uhr. Schönes Wetter. Giaur Pass, Cortina, Lienz – alles toll zu fahren – Turracher Höhe (3 Grad), Bruck an der Mur. Bei Leoben auf die Autobahn (160 km).
Nachtrag: 3.6. beim BMW-Bierbaum/Baden: Kontrolle der Zentralverriegelung und Reifenwechsel